Kunst im Leben - 2015

  • Das Projekt KUNST IM LEBEN ist in die dritte Runde gegangen. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder regionale KünstlerInnen gewonnen zu haben, die den Hospizgedanken und damit unsere Arbeit tatkräftig durch ihre Sichtweisen und ihr Können unterstützen wollen.

    In diesem Jahr beteiligen sich Karin Camara, Monika Bertermann, Susanne Feldt und Ecki Raff am Projekt KUNST IM LEBEN.

    Wir freuen uns auf die unterschiedlichen Facetten, die seit dem 22. April 2015 im Hospiz Luisendomizil zu betrachten, zu bestaunen und zu entdecken sind.

  • Kunst im Leben 2012 - Hospiz Neustrelitz

Vernissage am 22. April 2015

„Kunst in vielen Facetten, welche sich in einer spannende Mischung mit dem Leben und Sterben befasst“, wurde für den vergangenen Mittwoch vom DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte angekündigt. Neugierig, wie diese Mischung ausgerechnet in einem Hospiz umgesetzt werden kann, kamen zahlreiche Neugierige um 17 Uhr in die Neustrelitzer Pflegeeinrichtung. Hier warteten bereits mit DRK-Geschäftsführer Uwe Jahn vier Künstler, die sich mit dem Thema Leben, Sterb und Tod auseinandergesetzt haben. „Ich freue mich, dass wir für die dritte Auflage von ,Kunst im Leben‘ Karin Camara, Monika Bertermann, Susanne Feldt und Ecki Raff gewinnen konnten“, begrüßte Uwe Jahn die Gäste der Vernissage, welche die Ausstellung am Mittwoch im Neustrelitzer Hospiz eröffnete. „Mit Kunst im Leben wollen wir zum einen versuchen, einen Teil der 70.000 Euro Eigenleistungen, die wir jedes Jahr als Kreisverband  aufbringen müssen, einzuwerben“, erklärte Uwe Jahn. „Doch viel mehr geht es uns darum, das Hospiz, seine Bewohner, die Arbeit und Leidenschaft, die dahinter steckt, näher in die Öffentlichkeit zu bringen“, so der DRK-Geschäftsführer. Mit diesen Worten übergab er das Mikrofon an Peter Dreier. Der Müritzer beteiligte sich 2013 an dem Kunstprojekt mit seinen Werken. „Und auch in diesem Jahr möchte ich das Hospiz gerne unterstützen“, so der Künstler, der sich auch als Musiker präsentierte. Mit sinnlichen und melancholischen Liedern stimmte er die Anwesenden auf die Galerie ein, die wenige Minuten später staunend durch das Hospiz gingen. „Die Ausstellung ist eine wirkliche Bereicherung für das Hospiz“, freute sich Uwe Jahn beim Betrachten der Werke. Und auch die Gäste der Vernissage merkten schnell, dass mit dem Zusagen einer facettenreichen Ausstellung nicht zu viel versprochen wurde. So zeigten bereits am Eingang die Werke von Susanne Feldt eine beeindruckende Mischung an Visionen. „Ich habe mir den 23. Psalm der Bibel als Vorlage genommen“, so die Neubrandenburgerin und präsentierte das „Tal des Todesschattens“, „Barmherzigkeit“ sowie „Herr und Hirte“ auf ihren farbenfrohen Bildern. Ein Spiel aus Licht und Schatten nutze hingegen Monika Bertermann. „Ich habe verschiedene Collagen aus alten Röntgenbildern und Fotos erstellt, die schließlich zahlreiche Gesichter der Zeit zeigen“, macht die Künstlerin aus der Vier-Torestadt neugierig auf ihre Werke. Ein altes Bild mit Booten hatte die aus Lapitz stammende Malerin Karin Camara aus dem Archiv geholt. „Das Motiv hatte mich damals gefesselt und Boote spiegeln Bewegung wieder“, so Camara. Doch eben dieses Bild übermalte sie immer wieder, bis nun schließlich eine Illusion jede Menge Interpretation zu lässt. Die Weite der Meere hatte es Ecki Raff angetan. Den Schweriner Fotografen zog es mit seiner Kamera an die Ostsee, wo er mittels Langzeitbelichtung drei wunderschöne Fotos einfing. „Ein weiteres hatte ebenfalls lange Zeit in Anspruch genommen“, so die Fotograf. Eine Möwe beim Landeanflug auf einem Pier konnte er hautnah im Bild festhalten. Ebenso festgehalten wurden die Gäste der jüngsten Vernissage von „Kunst im Leben“. Lange verweilten sie vor den Bildern und interpretierten ihre eigenen Geschichten in die Ausstellungsstücke. „Das ist auch das, was wir erreichen wollten – Freiraum und Zeit für eigene Ideen“, so Uwe Jahn, der sich über den Zuspruch, den das Projekt erfährt, freute. Die Ausstellungsstücke können jederzeit im Neustrelitzer Hospiz bestaunt und natürlich auch erworben werden. Bilder

Kunst im LebenHerzlichen Dank an die beteiligten KünstlerInnen:

Wir wünschen viele interessante Einblicke beim Betrachten der Kunstwerke.