Kunst im Leben - das Hospizprojekt

Der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. engagiert sich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit und begleitet Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase. Dazu sind 42 Ehrenamtliche im Einsatz, die den Betroffenen in ihrer häuslichen Umgebung zur Seite stehen und dabei ganz eng mit dem Speziellen Ambulanten Palliativmedizinischem Versorgungsteam zusammenarbeiten. Seit Juni 2011 bietet das DRK zudem einen würdevollen Rahmen für diese besondere einmalige Situation mit dem Stationären Hospiz Luisendomizil.
Im Wandel der Zeit ist das Thema Sterben in unserem Zusammenleben an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden, raus aus dem gesellschaftlichen Alltag. Deshalb ist es dem DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. ein wichtiges Anliegen, Berührungsängste von Nichtbetroffenen abzubauen und das Thema Sterben und Hospizarbeit mehr in die Mitte der Gesellschaft zu holen, um so einen Beitrag zur Enttabuisierung dieses Themas zu leisten. Dazu gibt es viele Initiativen: ein eigener Hospizlauf, die Beteiligung am Run for Charity, die Gestaltung der Hospizwoche und das Projekt KUNST IM LEBEN.
In dem Projekt KUNST IM LEBEN unterstützen Künstlerinnen und Künstler aus der Region der Mecklenburgischen Seenplatte aktiv den DRK Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte e.V. im Engagement für die Hospizarbeit, indem sie sich der Aufgabe stellen, KUNST FÜR´S LEBEN in ganz unterschiedlichen Genres der bildenden Kunst zu schaffen.
Die Künstlerinnen sowie die Künstler können dazu in den Hospizalltag eintauchen und die Hospizgäste und deren Angehörige ein Stück ihres Weges begleiten. Das Maß an Nähe und Distanz ist dabei offen und so entstehen ganz unterschiedliche visuelle Interpretationen, die im Rahmen der wechselnden Ausstellungen direkt im Luisendomizil einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.
„Die Kunst spricht von Seele zu Seele...“ und eröffnet so vielen Personen einen Zugang zu Themen, für die sie sonst vielleicht weniger offen wären. Dies sichert eine hohe Aufmerksamkeit. Im Interesse des sozialen Engagements werden die zeitgenössischen Kunstobjekte publiziert und veräußert.
Das Anliegen der Enttabuisierung wird auch durch Hospizpaten unterstützt, die sich sowohl finanziell aber auch sozial engagieren, indem sie den an der Hospizarbeit beteiligten Menschen begegnen, öffentlich ihre Sichtweisen transportieren und damit Verantwortung übernehmen. Der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. freut sich über weitere Interessenten für diese wichtige Aufgabe - also Menschen, die sich offen diesem Thema stellen und damit den Hospizgedanken tatkräftig unterstützen. Tag für Tag. Von Mensch zu Mensch.


  • Hospizpaten

    Die Hospizpaten sind Personen des öffentlichen Lebens, Vertreter aus der Wirtschaft oder auch Privatpersonen, die unsere Arbeit auf unterschiedliche Weise unterstützen.
    unsere Hospizpaten »

  • Öffentlichkeitsarbeit

    Um die Hospizarbeit fest im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu etablieren, wurde das Projekt Kunst im Leben initiiert. Damit geben wir Menschen die Möglichkeit, einander zu begegnen, um Neues entstehen zu lassen.

    schauen Sie selbst »

  • DRK KV Mecklenburgische Seenplatte

    Der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. wurde aus den beiden Kreisverbänden Müritz und Mecklenburg-Strelitz gegründet. Er ist der drittgrößte Kreisverband in Mecklenburg-Vorpommern.
    das DRK MSP »


"Kunst im Leben" - 2015

Das Projekt KUNST IM LEBEN ist in die dritte Runde gegangen. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder regionale KünstlerInnen gewonnen zu haben, die den Hospizgedanken und damit unsere Arbeit tatkräftig durch ihre Sichtweisen und ihr Können unterstützen wollen. In diesem Jahr beteiligen sich Karin Camara, Monika Bertermann, Susanne Feldt und Ecki Raff am Projekt KUNST IM LEBEN. Wir freuen uns auf die unterschiedlichen Facetten, die ab dem 22. April 2015 im Hospiz Luisendomizil zu betrachten, zu bestaunen und zu entdecken sein werden.

Der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. engagiert sich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit und begleitet Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase. Dazu sind 42 Ehrenamtliche im Einsatz, die den Betroffenen in ihrer häuslichen Umgebung zur Seite stehen und dabei ganz eng mit dem Speziellen Ambulanten Palliativmedizinischem Versorgungsteam zusammenarbeiten. Seit Juni 2011 bietet das DRK zudem einen würdevollen Rahmen für diese besondere einmalige Situation im stationären Hospiz Luisendomizil, in dem 10 Hospizgäste gemeinsam mit ihren Angehörigen aufgenommen werden können.

Dabei ist es ganz unterschiedlich, was der Einzelne an Unterstützung braucht – eines jedoch eint alle: der Wunsch, das Leben miteinander gestalten und am Ende in Frieden loslassen zu können. Diese Situation erfordert ein hohes Maß an Feingefühl, um im Sinne der Betroffenen gemeinsam die richtigen Entscheidungen treffen und damit wirkliche Unterstützung bieten zu können. Im Wandel der Zeit ist das Thema Sterben in unserem Zusammenleben an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden, raus aus dem gesellschaftlichen Alltag. Deshalb ist es dem DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. ein wichtiges Anliegen, Berührungsängste von Nichtbetroffenen abzubauen und das Thema Sterben und Hospizarbeit mehr in die Mitte der Gesellschaft zu holen, um so einen Beitrag zur Enttabuisierung dieses Themas zu leisten.

Bereits in diesem Jahr beteiligte sich eine DRK-Staffel aus Mitarbeitern und ehrenamtlichen Mitstreitern am Run for Charity, um das stationäre Hospiz über die sportliche Beteiligung finanziell aber auch emotional zu unterstützen. Daraus entstand die Idee, im nächsten Jahr erstmals einen eigenen Hospizlauf in Neustrelitz zu veranstalten, um so die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen.

Außerdem wurde im frühen Sommer dieses Jahres das Projekt KUNST IM LEBEN initiiert, für das vier regional ansässige KünstlerInnen gewonnen wurden. Gemeinsam wollen sich die Malerin Daniela Lüers, die Maler Reinhard Graefe und Hans Schott und der Fotograf Mirko Runge den wichtigen Themen am Ende eines Lebens stellen und ihre Kunstobjekte dazu schaffen. Dazu befassen sie sich ganz individuell mit den unterschiedlichsten Aspekten der Hospizarbeit. Die so entstehenden zeitgenössischen Kunstobjekte werden ab 02. November 2012 im Neustrelitzer Luisendomizil im Rahmen einer Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, die mit einer feierlichen Vernissage für geladene Gäste eröffnet wird. Über den Einsatz der künstlerischen Mittel sollen möglichst viele Menschen erreicht und ihre Aufmerksamkeit für dieses Thema gewonnen werden. Die Objekte können dann im Original oder als Reproduktion in Form von Kunstdrucken, Trauerkarten und Kalendern später auch erworben werden.

Das Anliegen der Enttabuisierung soll künftig auch durch Hospizpaten unterstützt werden, die sich  finanziell aber auch sozial engagieren, indem sie den an der Hospizarbeit beteiligten Menschen begegnen, öffentlich ihre Sichtweisen transportieren und damit Verantwortung übernehmen. Der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. sucht dazu Vertreter des öffentlichen Lebens aus der Politik und Wirtschaft aber auch Privatpersonen, die sie für diese wichtige Aufgabe gewinnen können - also Menschen, die sich offen diesem Thema stellen und damit den Hospizgedanken tatkräftig unterstützen.

Künstler, die unser Projekt unterstützen