KDW Neustrelitz spendet

  • Sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckten in dieser Woche die Geschäftsführer der Kunden-Dialog-Welt Neustrelitz (KDW) und Sascha Zwerg, Leiter im Neustrelitzer Luisendomizil sowie Yvonne Neumann als Leiterin im stationären Hospiz. Die KDW Neustrelitz als auch das stationäre Hospiz feiern in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen an der Mecklenburgischen Seenplatte. Eine Spende über 1.000 Euro führte jetzt das DRK und das KDW Neustrelitz zusammen.

     

KDW-Spende für das Hospiz

Kunden-Dialog-Welt Neustrelitz überreicht 1.000 Euro

„Als ein starker Partner der sich im Kundendialog mit technischen Fragen und Telemarketing ständig der Kommunikation mit Menschen bedient, haben wir jährlich einen Spendentopf, den wir zur regionalen Unterstützung einsetzen“, erklärte Geschäftsführer Klaus Oesteroth. „Ähnlich ist es bei uns“, so Yvonne Neumann. „In unserer Einrichtung reden wir sehr viel mit unseren Bewohnern, wenn sie es wünschen. So erfahren wir über Sorgen, Nöte und vor allem Wünsche unserer Bewohner und können auf die individuellen Bedürfnisse eingehen“, erklärte die Pflegedienstleiterin das Konzept im Hospiz. „Wir sind auch auf Wünsche eingegangen“, erläuterte Wolfgang Hüsch von der KDW. „Wir haben unsere Mitarbeiter abstimmen lassen, wo wir in diesem Jahr unsere Förderung einsetzen wollen. Bedingung war: Es sollte regional und gemeinnützig sein“, so der Geschäftsführer. Stimme um Stimme der insgesamt 260 Mitarbeiter fiel auf das stationäre Hospiz. „Das freut uns natürlich mehrfach“, so Sascah Zwerg. „Zum einen wird deutlich, dass wir im Gespräch der Öffentlichkeit und mit unserem Hospiz in den Köpfen der Menschen sind und wir können natürlich das Geld zur Finanzierung dieser wichtigen Arbeit sehr gut gebrauchen“, erklärte der Heimleiter. Jahrelang mussten zehn Prozent der jährlichen Kosten selbst durch den DRK Kreisverband gedeckelt werden. „Das waren satte 80.000 Euro Jahr für Jahr. Nun haben sich zwar die gesetzlichen Bestimmungen zu unseren Gunsten entspannt, aber der Eigenanteil bleibt auch mit über 40.000 Euro noch eine stolze Summe, die es aufzubringen gilt“, erläuterte Sascha Zwerg die Wichtigkeit der Akzeptanz für die Hospizarbeit. Und diese Akzeptanz wird Tag für Tag durch die 20 Mitarbeiter im Hospiz erarbeitet. „Durch unseren sehr guten Personalschlüssel sind wir in der glücklichen Lage, etwas Glück weiterzugeben. Sei es durch individuelle Betreuung oder durch die Erfüllung von persönlichen Wünschen unserer Bewohner oder deren Angehörigen“, so Yvonne Neumann. Und dies fängt schon bei den Bewohnerzimmern an. Nicht im Krankenhausstil, sondern bunt und wohnlich sind die zehn Zimmer gestaltet. Derzeit werden zwei weitere Zimmer renoviert. Hier überreichten Wolfgang Hüsch und Klaus Oesteroth schließlich auch den symbolischen Scheck über 1.000 Euro an Sascha Zwerg und Yvonne Neumann.

 

21.01.2016

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