Hospizwoche 2015

  • „Hospiz macht keine kalten Füße“ heißt es in der Hospizwoche vom 19. bis 23. Oktober. Symbolisch kann man sich in dieser Zeit warme Wollsocken gegen eine Spende im Neustrelitzer Luisendomizil abholen. Aber es geht nicht nur im die kleinen Spenden, sondern vielmehr darum, den Hospizgedanken weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.

     

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Sockenspende eröffnet Hospizwoche

Sie hängen wieder im Neustrelitzer Luisendomizil, die Socken, die keine kalten Füße machen sollen. Am Montag startete wieder die Hospizwoche unter dem Motto „Hospiz macht keine kalten Füße“ mit dem traditionellen Aufhängen die wolligen Fußwärmer. Doch bereits wenige Minuten nach dem Beginn der Aktion mussten Pflegedienstleiterin Yvonne Neumann  und Sozialarbeiterin Yvonne Bendrich ihre Arbeit unterbrechen. Brigitte Möwius kam mit vier weiteren Damen der Freizeitgruppe „Textiles Gestalten“ in das Luisendomizil. Vollgepackt mit Tüten, Päckchen und einem freundlichen Lächeln steuerten die Frauen zielsicher den Empfangsbereich an. „Wir haben für sie etwas gestrickt“, machte  Brigitte Möwius neugierig. Dutzende Socken, Schals und Mützen in allen möglichen Farben warteten auf die neuen Besitzer. „Wir haben hier auch einen großen Killt für sie gefertigt“, kramte Brigitte Möwius in einer Kiste. „Aus alten Stofftaschentüchern haben wir dieses Exemplar genäht und hoffen, es gefällt ihnen“, zeigte die Hobbynäherin das Werk. Und es hat gefallen und nun einen würdigen Platz im Hospiz. Sascha Zwerg, Leiter der Einrichtung, dankte den Frauen für ihr Engagement mit einer farbenfrohen Rose und nutzte die Zeit, um gleich einige Socken aufzuhängen.

 

19.10.2015

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