6.000 Euro Spende nach Firmenjubiläum

  • So wie viele Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern konnte auch die Neustrelitzer GROTH & Co. Bauunternehmung GmbH in diesem Jahr ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum begehen. Das brachte unserem Hospiz jetzt eine Spende von 6.000 Euro.

     

  • Spende  Neustrelitzer GROTH & Co. Bauunternehmung GmbH

Geburtstagsgäste spenden

So wie viele Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern konnte auch die Neustrelitzer GROTH & Co. Bauunternehmung GmbH in diesem Jahr ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum begehen. Bereits am 03. Juli wurde mit vielen Partnern und Freunden in der Orangerie gefeiert. Natürlich gehörten hier neben Festreden auch zahlreiche Geschenke zur Party. Doch hier hatte Bernd Moews mit seinem Team bereits im Vorfeld eine wegweisende Idee. „Wir wollten entsprechend unserer Firmenphilosophie ein regionales und soziales Projekt unterstützen“, so der Geschäftsführer. „Das Leben ist nun mal nicht unendlich und ich habe mich bei mehreren Besuchen über die Arbeit und das Leben im Neustrelitzer Hospiz informiert“, erklärte Bernd Moews. Hier fasste er auch den Entschluss, dass die Gäste anstelle von standardisierten Geschenken lieber eine Spende für das DRK-Hospiz generieren sollten. Diese Idee kam bei den Geladenen sehr gut an, denn Kuvert um Kuvert wanderte in die Spenden Box. Was die Spender nicht wussten: „Für uns stand fest, dass wir die Summe der Geldspenden verdoppeln wollten“, so Bernd Moews. Am Montag fand der Geschäftsführer der Neustrelitzer GROTH & Co. Bauunternehmung GmbH schließlich die Zeit und besuchte erneut das Hospiz im Luisendomizil. Im Gepäck einen symbolischen Scheck über stolze 6.000 Euro. „Wir sind einfach nur überwältigt von der Summe und ihrem Engagement“, versuchte Heimleiter Sascha Zwerg, die passenden Worte zur Würdigung dieser enormen Spende zu finden. Gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Yvonne Neumann und Sozialarbeiterin Yvonne Bendrich klärte er auf: „Nach wie vor agieren wir ohne staatlich Hilfe. Die Kosten deckeln wir durch eine Refinanzierung von den Krankenkassen, die 90 Prozent der Aufwendungen begleichen. Die fehlenden zehn Prozent müssen wir als DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. Jahr für Jahr aufbringen“, erläuterte Sascha Zwerg. Und das sind derzeit über 70.000 Euro pro Jahr. „Viele kleine Spenden und die Unterstützung von knapp zwei Dutzend Hospizpaten erleichtern die Beschaffung dieser Summe. Doch komplett wird diese Differenz nie erreicht“, so der Leiter. „Durch die Sensibilisierung der Öffentlichkeit konnte das Thema Sterben, Tod und Trauer ein Stück aus der Tabuzone gedrängt werden“, schätzte Yvonne Neumann ein. Dennoch müssen die Hospizmitarbeiter mit jedem Jahresanfang von Vorne beginnen, Spenden für die Einrichtung einzuwerben. „Aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr, dass sie als regionales Unternehmen unsere Arbeit wertschätzen und unsere Vision von einem würdigen Abschied aus dem Leben weitertragen“, dankten die drei Hospizmitarbeiter im Namen der Mitarbeiter und Gäste. Die Spender zusammengefasst.

 

24.07.2015

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