Willkommen im Hospiz - 3. Tag der Begegnung

  • „Eine Hoffnung auf Heilung können wir nicht geben, aber die Hoffnung auf Ruhe, Verständnis, Gemeinschaft und Zuversicht im letzten Teil des Lebens“, erklärte Pflegedienstleiterin Yvonne Neumann während einer anschließenden Führung durch die Einrichtung, die zehn Bewohnern moderne Einzelzimmer bietet. Auch wenn es einen „Raum der Stille“ gibt, ist es nicht gänzlich still im Hospiz. Das zeigte auch der dritte Tag der Begegnung am 10. April 2013.

  • Tag der Begegnung Hospiz Neustrelitz
  • Tag der Begegnung Hospiz Neustrelitz
  • Tag der Begegnung Hospiz Neustrelitz

3. Tag der Begegnung im Hospiz Neustrelitz

„Unsere Gäste und die Besucher des Hospizes freuen sich schon auf euren Auftritt“, nahm Yvonne Benrich, Sozialarbeiterin im Neustrelitzer „Luisendomizil“, den Mädchen und Jungen der Evangelischen Grundschule den letzten Hauch von Nervosität. Nur Sekunden später waren die Schüler in ihrem Element. Mit fröhlichen Liedern und heiteren Gedichten eröffneten die Schüler am Mittwoch den dritten Tag der Begegnung im Neustrelitzer Hospiz. Ohne jegliche Hemmungen unterhielten die Kinder die Bewohner und Mitarbeiter der stationären Pflegeeinrichtung. Aber auch zahlreiche interessierte Gäste, die sich vom lebenswerten Leben im Hospiz überzeugen konnten, waren fasziniert von der Aufführung. Schnell konnten so letzte Berührungsängste bei einigen Gästen abgebaut werden. „Eine Hoffnung auf Heilung können wir nicht geben, aber die Hoffnung auf Ruhe, Verständnis, Gemeinschaft und Zuversicht im letzten Teil des Lebens“, erklärte Pflegedienstleiterin Yvonne Neumann während einer anschließenden Führung durch die Einrichtung, die zehn Bewohnern moderne Einzelzimmer bietet. Auch wenn es einen „Raum der Stille“ gibt, ist es nicht gänzlich still im Hospiz. „Das wollen unsere Gäste auch nicht, sie wollen weitestgehend am Leben teilhaben“, so Yvonne Neumann. Möglich wird dies, durch regelmäßige Geselligkeit und einem reichhaltigen Angebot an Veranstaltungen. Unterstützung finden die hauptamtlichen Mitarbeiter bei zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich unter der Leitung von Andrea Morgenstern im ambulanten Hospizdienst sowie in der stationären Einrichtung in einer eigenständigen Gruppe organisieren. So auch am Tag der Begegnung, der neben einem musikalischen Programm, Zeit für Gesprächen auch einen üppigen Kuchenbasar bot. „Das ist wirklich eine gute und wichtige Sache“, wertete Dr. Ralf Walter das Engagement im Hospiz. Der Mirower Arzt besuchte das Hospiz mit seinem gesamten Praxisteam. Für alle, die den dritten Tag der Begegnung nicht wahrnehmen konnten, gilt auch in Zukunft ein herzliches Willkommen im Hospiz mit Zeit für Gesprächen und Führungen. Bilder vom "Tag der Begegnung"

10.04.2013

Pressearchiv Neustrelitzer Hospiz