Röbeler Unternehmen unterstützt das Hospiz

  • Mit einer Spende von 1.200 Euro überraschten Mitarbeiter des Röbeler CD-Werks in dieser Woche das stationäre Hospiz in Neustrelitz. „Dieses Geld stammt aus unserer jährlichen Weihnachtsverlosung“, erklärte Petra Funk, die auch versicherte, dass ihr Unternehmen die Arbeit des Hospizes auch weiterhin wertschätzen will.

     

  • Spende vom Röbeler CD-Werk

1.200 Euro als Spende von optimal media aus Röbel/Müritz

Seit zwei Jahren betreibt der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte das stationären Hospiz in Neustrelitz. „In unserem Hospiz geht es darum, das Leben gut zu beenden und schöne Tage zu erleben“, erklärte Yvonne Neumann. Die Pflegedienstleiterin zeigte in dieser Woche ihre Einrichtung zwei Mitarbeitern der optimal media Geschäftsführung. Petra Funk und Rainer Hake von dem Röbeler Unternehmen reisten in die Luisenstadt, um sich über die Pflegeeinrichtung zu informieren und die Arbeit des Hospizes zu unterstützen. Vor einigen Jahren wurden Fragen zum Leben und Arbeiten im Hospiz an der Mecklenburgischen Seenplatte noch totgeschwiegen. Mit dem Aufbau der ambulanten Hospizgruppen in Waren (Müritz) und Neustrelitz brachte das DRK die Betreuung von Sterbenden und Trauernden näher in die Öffentlichkeit. Durch die Eröffnung des DRK Pflegezentrums in Neustrelitz, wo im „Luisendomizil“ auch ein stationäres Hospiz für zehn Gäste eröffnet wurde, schaffte es das Rote Kreuz das Thema  rund und das Sterben, Tod und Trauer zu enttabuisieren. „Bundesweit ist das hier das einzige stationäres Hospiz, das sich in Trägerschaft eines DRK Kreisverbandes befindet“, erklärte Heimleiter Sascha Zwerg. Einer der Gründe hierfür ist, das die Betreiber eines stationären Hospiz zehn Prozent der Kosten selbst tragen müssen. „Das ist in unserem Fall ein jährliches Volumen von etwa 60.000 Euro“, so Sascha Zwerg. Diese enorme Summe versucht das Rote Kreuz durch Spenden und Hospizpaten zu generieren. „Dies ist uns zwar im vergangenen Jahr nicht gelungen, aber wir sind auf einem guten Weg“, so der Heimleiter. „Und wir wollen auch ihre Arbeit unterstützen“, erklärte Rainer Hake. Mit diesen Worten übergab er einen Scheck und überraschte die Mitarbeiter mit 1.200 Euro. „Dieses Geld stammt aus unserer jährlichen Weihnachtsverlosung“, erklärte Petra Funk, die auch versicherte, dass ihr Unternehmen die Arbeit des Hospizes auch weiterhin wertschätzen will.

16.01.2013

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