Schüler des Carolinum befassen sich mit dem Tod

  • Auf ungewöhnliche Weise haben sich jetzt Mädchen und Jungen am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum einem immer noch gern tabuisierten Thema gewidmet. Es ging um das Loslassen vom Leben, um das Sterben. Für das im Kunstunterricht umgesetzte Projekt erhielten sie Unterstützung von Yvonne Bendrich, die als Sozialarbeiterin im Neustrelitzer Hospiz „Louisendomizil“ beschäftigt ist.

     

     

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Wie sieht es wohl im Himmel aus ?

„Auch Sterbende wollen noch viel erzählen“, erklärte Yvonne Bendrich den Schülern im Neustrelitzer Carolinum. Mit diesen Worten der Sozialarbeiterin wurde es Still im Kunstraum der siebenden Klasse. Laura Runge nahm ihren Pinsel und tauchte ihn in ein kräftiges Orange und tupfte auf ein Seidentuch. „Wenn man schon sterben muss, dann aber fröhlich“, so die Schülerin und malte einen bunten Sensenmann. Und auch Leo Thuir sah das Jenseits in bunten Farben. Gemeinsam mit Charmaine Maron, Susanne Daner und Sophie Gärtner beteiligten sich die beiden Teenager am Kunstprojekt, das durch das hiesige Hospiz unterstützt wurde. „Wie stelle ich mir den Himmel vor“, lautete das Thema, das ohne jegliche Vorurteile durch die Mädchen und Jungen aufgearbeitet wurde. So entstanden innerhalb von drei Wochen zahlreiche buntbemalte Seidentücher, die ihren Platz in einer kleinen Galerie im „Luisendomizil“ unter dem Namen „Es ist nicht entscheiden wie alt man wird, sondern wie man gelebt hat!“ finden werden.

24.10.2012

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