Kürbis schnitzen, Kuchen backen - Leben im Hospiz

  • Im Hospiz bestimmt das Leben den Tagesalltag. Die Gäste des Hospizes sollen die ihnen verbleibende Zeit genießen und das machen können, auf das sie Lust haben. So treffen sich die Frauen und Männer regelmäßig zum Kuchen backen. So auch zum diesjährigen Erntedankfest, zum dem viele kleine Überraschungen warteten.

     

  • Erntedankfest im Hospiz Neustrelitz
  • Erntedankfest im Hospiz Neustrelitz
  • Erntedankfest im Hospiz Neustrelitz

Erntedank im Neustrelitzer Hospiz

Frischer Kaffeduft verbreitet sich im lichtdurchfluteten Gemeinschaftsraum des Neustrelitzer Hospiz. Inge Busch ist bereits wach, freut sich über die herbstliche Deko, die den Saal ziert. Ein freundliches „Guten Morgen“ und schon zieht es die Seniorin an den Frühstückstisch, der sich allmählich füllt. Ein frisches Brötchen und ein morgendliches Lied gehören zu den beliebten Ritualen, die sich hier auch in einer kurzen Zeit entwickeln. Doch der Wochenbeginn bot noch etwas ganz Besonderes. „Wir feiern heute Nachmittag unser Erntedankfest“, so Heike Wasmund. „Doch dafür müssen wir noch Kuchen machen“, wurden Inge Busch und Irmgard Marquardt zum Backen eingeladen. Die beiden Hospizgäste ließen sich nicht lange bitten und halfen den Teig anzurühren. Schnell kamen die Frauen ins Gespräch und plauderten aus dem Leben.  „Es gibt viele Einrichtungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, pflegebedürftige Menschen zu betreuen“, so Yvonne Neumann. „Bei uns werden Menschen auch auf ihrem letzten Lebensweg aktiv begleiten“ erklärte die Pflegedienstleiterin. Mit einer gemeinsamen Andacht, Kürbisschnitzen und geselligen Liedern wurde der Tag zum Erntedank zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Hospizgäste. 

09.10.2012

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