Ein Jahr stationäres Hospiz Neustrelitz

  • Ein Jahr dauerte der Bau des stationären Hospizes in Neustrelitz, das im DRK-Pflegezentrum „Luisendomizil einen würdigen Platz gefunden hat. Nun ist es bereits ein Jahr her, dass der erste Gast die warmen freundlichen Räume betreten hat und hier auf seinem letzten Lebensweg begleitet wurde.

     

     

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365 Tage für Menschen, die sich auf ihrem letzten Weg befinden

Ein Jahr - das hört sich wenig an, doch für die Gäste des Hospizes ist es eine lange Zeit. Eben diese 366 Tage liegen hinter dem stationären Hospiz, das durch den DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. im vergangenen Jahr in Neustrelitz eröffnet wurde. Zehn Gästezimmer für Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in ihrem Zuhause verbleiben können und für die das Hospiz eine Stätte ist, an der sie zusammen mit ihren Lieben leben können und jegliche Unterstützung erfahren. Aber ein schönes Gebäude ist lediglich ein kleiner Baustein, der zur Hospizarbeit gehört. Besonders wichtig, sind die Menschen, die hier mit und für die Bewohner arbeiten. „Und sie haben sehr gute Arbeit geleistet“, würdigte der stellvertretende Geschäftsführer Ronny Stier die Arbeit der Mitarbeiter. Doch Dank gab es an diesem Tag nicht nur mit Worten. So wurden die Mitarbeiter des Hospizes von einer Physiotherapeutin mit Massagen verwöhnt, ein Chor der Volkssolidarität hatte am Nachmittag ein kleines Programm vorbereitet und Heimleiter Sascha Zwerg grillte zum Abendbrot leckere Fleischvariationen. Weiterer Dank galt den sechs Ehrenamtlichen, die sich liebevoll in ihrer Freizeit um die Bewohner des Hospizes kümmern und das Personal im Hospiz „Luisendomizil“ tatkräftig unterstützen. Der gegenseitige Respekt vor den erlernten und individuellen  Fähigkeiten prägt hier die Zusammenarbeit von Mitarbeiter zu Mitarbeiter und mündet im Respekt und der Sorge um jeden einzelnen Bewohner.

12.06.2012

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