Baustart für das erste deutsche DRK-Hospiz

  • „Es werden insgesamt sechs Millionen Euro investiert, um diese moderne Einrichtung zu bauen“, erklärte Uwe Jahn zum Baustart des Neustrelitzer Pflegezentrums, in dem auch das stationäre Hospiz seinen Platz finden wird. Im Mai 2010 war anstelle eines modernen Pflegeheims der vierten Generation lediglich ein riesiges Kiesloch, das sollte sich innerhalb eines Jahres ändern.

  • Baustart Hospiz Neustrelitz
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Baustart Pflegezentrum "Luisendomizil" Neustrelitz

 „Noch sieht es hier wie in einer Kiesgrube aus“, scherzten DRK Landespräsident Werner Kuhn und Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes an der Mecklenburgischen Seenplatte, Uwe Jahn, im Mai 2010. Beide Rotkreuzler, zahlreiche Mitglieder des DRK-Kreisverbandes sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft standen am Fuße des Klinikumneubaus in Neustrelitz und schauten auf eine Sand- und Hügelfläche von 6000 Quadratmetern. Während man im Gebäude des neuen Krankenhauses emsig damit beschäftigt war, die Sektgläser für die feierliche Eröffnung zu polieren, zeugten lediglich Bauschilder und ein einzelner gemauerter Sockel von den Zukunftsvisionen des Roten Kreuzes in Neustrelitz. „Hier soll im kommenden Frühjahr unser neues Pflegezentrum eröffnet werden“, blickte Uwe Jahn in das Jahr 2011. „Es wird ein gewaltiger Kraftakt, aber wir werden es schaffen“, war sich Jahn sicher, als er die symbolische Grundsteinlegung vollzog. Unter dem Beifall der Gäste erklärte er: „Es werden insgesamt sechs Millionen Euro investiert, um diese moderne Einrichtung zu bauen.“ In Anlehnung an Luise, Prinzessin zu Mecklenburg, deren Todestag sich im Sommer zum zweihundertsten Mal jährt, wird der neue Komplex „Luisendomizil“ heißen. In einer Kurzzeit- und einer stationären Pflegestation können 80 Frauen und Männer fachgerecht betreut werden und ein Zuhause für den Lebensabend finden. „Hierfür werden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen“, berichtete Uwe Jahn, der es nicht versäumte, der ARGE zu danken. „Derzeit werden in einem einzigartigen Projekt neue Pflegefachkräfte umgeschult und ausgebildet.“  Die ausgebildeten Frauen und Männer werden dann in offenen großen Wohnbereichen mit hellen Räumen arbeiten. Aber nicht nur die innere und äußere Gestaltung im königlich preußischen Stil macht die neue DRK Einrichtung einzigartig. Erstmalig im gesamten Bundesgebiet stellt sich ein DRK Kreisverband der Herausforderung, ein stationäres Hospiz zu betreiben. Mit der Eröffnung der Herbergen werden zehn Betten für Sterbenskranke bereitgestellt. Ihnen sowie den Angehörigen wird dann ein Stück Normalität und Lebensqualität ermöglicht.

20.05.2012

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