Ausbildung in der ambulanten Hospizgruppe

  • Auf die Bedürfnisse und Gefühlszustände der Schwerkranken, Sterbenden sowie deren Familien einzugehen, will gelernt sein. Aus diesem Grund treffen sich auch die Mitglieder der ambulanten Hospizgruppen der Region Müritz und Mecklenburg-Strelitz regelmäßig zu Ausbildungsveranstaltungen.

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Ausbildung „Der Umgang mit Trauernden“

Die Wünsche, Sorgen und Ängste von Sterbenden und ihren Angehörigen sind äußerst sensibel. Hier erfordert der Umgang viel Feingefühle und die Fähigkeit, sich auf die Bedürfnisse und Gefühlszustände der Schwerkranken, Sterbenden sowie deren Familien einzustellen. Dieser brisanten Aufgabe stellen sich die Frauen des DRK-Hospizdienstes seit vielen Jahren. Sie begleiten Sterbende auf ihrem letzten Weg, um ihnen einen würdigen Abschied vom Leben zu ermöglichen. Ihrer Berufung folgend, kamen jetzt 14 neue ehrenamtliche Mitarbeiter der ambulanten Hospizdienste Waren und Neustrelitz, die unter der Trägerschaft des DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. stehen, zu einer Ausbildung in Neustrelitz zusammen. Symbolisch erhielten die Ehrenamtlichen eine Schultüte aus den Händen der hauptamtlichen Koordinatorin Andrea Morgenstern. Die Hospizleiterin empfing die Teilnehmerinnen in einer sehr freundlichen und warmen Atmosphäre. Hier, zwischen bunten Tüchern, Kerzen und Grüßen aus der Natur lernte sich die Gruppe erstmals richtig kennen. „Wir kennen uns zwar, aber wissen nichts von einander“, formulierte Beatriece Preuß treffend. Diesem wurde mit einer kleinen Einstiegsrunde schnell Abhilfe geschaffen. Dem eigentlichen Ziel des Kurses folgend, sensibel zu werden, für die Wünsche, Sorgen und Ängste von Sterbenden und Angehörigen, um sie mit dem ambulanten Hospiz ein Stück des Weges begleiten zu können, trainierten die Frauen die verbale sowie nonverbale Kommunikation. Durch weitere Gespräche konnten sich die Kurzteilnehmer mit eigenen Erfahrungen auseinandersetzten und grundsätzliche Überlegungen zum Leben, Sterben und dem Tod austauschen. Als weitere Module in der laufenden Ausbildung folgen „Der Umgang mit Trauernden“, sowie die Aufgaben und Phasen der Trauer. Der Abschluss der 70-stündigen Ausbildungsmaßnahme der ehrenamtlichen Hospizler ist für den Februar kommenden Jahres geplant.

20.11.2009

Pressearchiv Neustrelitzer Hospiz